Camping Les Baleines, Ile de Re

Die Ile de Re ist einen Besuch wert! Egal in welchem der kleinen Städtchen man sein Quartier aufschlägt, jedes hat seinen eigenen Charme. Durch die Lage an der Atlantikküste kann diese kleine Insel ein Ziel für all jene sein, die es nicht ganz so heiß wollen, denn die kühle Atlantikluft sorgt dafür, dass es hier immer um die fünf Grad kühler als auf dem Festland ist – auch im Hochsommer.

Der Campingplatz direkt beim Leuchtturm ist liebevoll angelegt, WIFI Lounge, Kräutergarten und alter Baumbestand machen es richtig gemütlich. Die Stellplätze sind zum Teil klar abgegrenzt, zum Teil offen und manche sind hinter großen Hecken versteckt. Ein wenig ist es hier wie im Zaubergarten. Ein Fußweg führt vom Patz direkt an den Strand, hier sind Hunde erlaubt! Und wie an so vielen Orten in Frankreich herrscht zwar Leinenpflicht, doch halten sich die Einheimischen nicht daran. Man darf also getrost mitmachen, solange der eigene Hund gehorcht.

Einziger Wermutstropfen ist, dass der Besuch des Leuchtturms nicht mit Hund erlaubt ist, was für Alleinreisende bedeutet, dass der Leuchtturm nur von außen zu betrachten ist.

 

Dafür ist das Radwegnetz auf der Insel sehr gut ausgebaut und man kann alle Ortschaften bequem über Radwege erreichen. Erholung pur!!!

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Camping La Foret, Dune de Pyla

Perfekt organisierter Campingplatz am Steilhang der großen Düne. Der Zugang zur Düne ist nicht so einfach wie vom Camping Panorama aus. Dafür ist der Platz – zumindest in der Vor- und Nachsaison – um einiges billiger. Bereits im Juni gilt hier Sommermodus: Pool, Restaurant, Bars, Shop und Animationsprogramm. Wer das alles nicht schätzt, klettert einfach zwanzig Minuten die Düne hoch und ist in perfekter Einsamkeit, vor allem zu Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.

Hunde sind erlaubt und die meisten Stellplätze sind durch Hecken voneinander abgetrennt. Im Hochsommer lohnt es sich, die Plätze vor der Wahl auf Schattenspender zu prüfen, denn am Nachmittag kann es richtig heiß werden und dann ist jedes Fleckchen Schatten wichtig. Je näher an der Düne, desto höher sind die Bäume und desto besser ist man vor der Sonne geschützt.

Vor allem für den Urlaub mit Kindern ist man hier gut aufgehoben, da es unzählige Angebote gibt. Paragleiter sollten lieber den Camping Panorama wählen, da der Aufstieg auf die Düne hier extrem steil und mit dem Equipement dementsprechend anstrengend ist.

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Camping la Grappe Fleurie

Inmitten der Weinberge liegt das kleine Dorf Fleurie, ja, und hier kommt der berühmte Beaujolais her. Der Campingplatz ist wunderbar angelegt, die einzelnen Stellplätze durch Hecken getrennt. Hunde sind erlaubt und an der Rezeption arbeiten einige Hundefreunde, die man zu allen Dingen rund um den Hund befragen kann.

Die Stellplätze sind zum Teil schattig, was im Hochsommer einfach wunderbar ist und der Pool am Platz ist perfekt temperiert. Im Campingladen in der Rezeption bekommt man das Nötigste, auch Wein von Bauern aus der Umgebung, für weitere Einkäufe empfiehlt sich der Laden im Dorf, der zehn Gehminuten entfernt ist.

Besonders heißer Tipp: frühmorgens in die Weinberge wandern. Der Ausblick von den Hügeln ins Land lohnt sich!

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Kostenfalle Handynutzung im Ausland

Danke für diesen Lesertipp!

Wenn man lange und viel unterwegs ist, will man auch mal mit zu Hause telefonieren – ganz klar. Eine einfache und kostengünstige Variante ist natürlich Skype – doch was, wenn Mama und Oma zu Hause kein Skype haben? Dann muss zum Mobiltelefon gegriffen werden.

Trotz verbraucherfreundlicherer Neuregelungen kann das Surfen und Telefonieren im Ausland nach wie vor gehörig ins Geld gehen. Zwar hat die EU-Kommission ab Sommer 2017 die Abschaffung der Roaming-Gebühren innerhalb der EU-Länder vorgesehen. Doch das bedeutet keinesfalls, dass die Mobilfunknutzer vor Kostenfallen grundsätzlich geschützt sind. Personen, die sich häufig in Nicht-EU-Ländern aufhalten und von dort aus telefonieren, SMS versenden oder im Internet surfen, müssen ohnehin mit höheren Telefonkosten rechnen.

 

Ausnahmeregelungen bei Roaming-Gebühren

Im Gegensatz zur allgemein herrschenden Ansicht bedeutet der Stichtag 15.6.2017 keinesfalls die ausnahmslose Abschaffung der Roaming-Gebühren innerhalb der EU. Zusatzgebühren können beispielsweise dann anfallen, wenn Mobilfunknutzer hierzulande permanent ihre ausländische SIM-Karte einsetzen. Hier hat die EU-Kommission entsprechende Ausnahmeregelungen für die Telefonanbieter vorgesehen, damit diese nicht auf den Roamingkosten sitzenbleiben. Zudem kommt die neue EU-Regelung nicht automatisch jedem Mobilfunknutzer zugute. Die Telefonanbieter sind nämlich keineswegs verpflichtet, die für die günstigeren Tarife erforderlichen Voreinstellungen zu tätigen. Das müssen die Kunden selbst erledigen. Als Kunde sollte man sich daher unbedingt vergewissern, dass der Tarif entsprechend konfiguriert wird. Im Zweifelsfall hilft eine Anfrage beim Kundendienst des Mobilfunkproviders.

 

Den passenden Tarif wählen

Die Überschreitung tariflich festgelegter Kontingente für Datentransfer, SMS und Telefonminuten kann den Nutzer teuer zu stehen kommen. Von daher empfiehlt es sich, vor Abschluss eines Mobilfunkvertrags das eigene Nutzungsverhalten zu hinterfragen und dann einen Tarif zu wählen, der diesen Ansprüchen gerecht wird. Zusatzpakete kommen häufig teurer als ein Tarif, der die Bedürfnisse von vornherein abdeckt. Auf www.deutschlandsim.de findet man bequem Tarife, die speziell auf die Bedürfnisse von Auslandsreisenden zugeschnitten sind – ein Besuch der Seite lohnt sich auf jeden Fall.

Ein praktikabler Weg, im Ausland hohen Mobilfunkkosten fürs Telefonieren und Surfen aus dem Weg zu gehen, ist die Nutzung öffentlicher WLAN-Angebote. Viele Hotels und auch Campingplätze stellen diese ihren Kunden gratis zur Verfügung.

Camping Agay Soleil in Saint Raphael

cote9Einer der ganz schnukelingen Plätze an der Cote d’Azur. Hier mangelt es ja nicht an Campingplätzen – man hat vielmehr die Qual der Wahl. Einziger Wermutstropfen: der Agay Soleil schließt am 5. November und öffnet erst wieder Ende März.

Der Platz bietet direkten Zugang zum Meer, an einen schmalen Strand, der in der Nachsaison menschenleer ist und frühmorgens herrliche Blicke auf die Küstenlinie bietet. Die Damen in der Rezption sind außerordentlich freundlich und hilfsbereit, die Stellplätze kosten in der Nachsaison für den Bulli 15 Euro, Strom ist extra zu bezahlen.

cote8Die Sanitäranlagen sind extrem gepflegt und beheizt, in der Nähe des Campingplatzes findet man eine Auswahl an Bars und Restaurants, wie fast überall hier an der dicht bebauten Küste. Diese zu testen blieb mir leider verwehrt, da ich im Zuge des schlimmen Unwetters hier Schutzsuchte und bei Sturm und Regen im Bulli festsaß.
Zur Website des Camping Agay Soleil.

Camping Les Ayguades Gruissan

gruissan9Zwischen Perpignan und Montpellier, in der Nähe von Narbonne, liegt das kleine Städtchen Gruissan. Der Campingplatz liegt ein wenig außerhalb, mit dem Fahrrad erreicht man in zehn Minuten alle Einkaufsmöglichkeiten und in 15 Minuten das Stadtzentrum mit der Burgruine. Neben dem beschaulichen Stadtzentrum mit vielen hübschen, kleinen Läden ist auch die „Stelzenhaussiedlung“ einen Besuch wert. Ein wenig fühlt man sich hier wie in Florida! Nahe des Stadtzentrums liegt die Saline von Gruissan, wo man Führungen zur Salzherstellung machen kann und herrliches Salz einkaufen kann.

gruissan5Der Campingplatz Les Ayguades liegt an einem unglaublich langen Sandstrand, an dem sich im Sommer die Badegäste tummeln. Im Herbst – der wunderbarsten Reisezeit für all jene, die stressfrei unterwegs sein wollen – kann man hier getrost noch ins Wasser gehen, auch wenn es nicht mehr ganz so warm ist, die Küste ist flach und das Wasser kühlt nicht schnell ab. Als einer der wenigen Campingplätze, die ich erlebt habe, ist dieser zu 100 Prozent rollstuhlfahrerfreundlich, sogar der Einstieg in den Pool ist für Rollstuhlfahrer bequem möglich. Laden und Restaurant bieten in der Nachsaison einen eher traurigen Anblick, dafür ist es sehr ruhig und man ergattert ohne Probleme einen Stellplatz direkt am Strand, dann liegt nur noch ein Zaun zwischen Bulli und Meeresrauschen.

gruissan3Die Gegend um Gruissan ist für Ihren Wind bekannt – hier kommen sowohl der Tramontana, der Mistral als auch der Südwind von der afrikanischen Küste zum Tragen. Windstill ist es hier also selten!

Wifi ist am Campingplatz übrigens gratis und funktioniert auch!

 

Hier geht es zur Website des Campingplatzes.

Le Village du Lac – Camping in Bordeaux

Camping_Bordeaux_BullireisenZehn Kilometer außhalb des Stadtzentrums von Bordeaux liegt der Campingplatz „Le Village du Lac“ im Norden der Stadt, genaugenommen gehört der Platz bereits zu Bruges. Am Stadtrand von Bordeaux gibt es mehrere Campingplätze, dieser war zum Zeitpunkt meiner Reise der am nähesten am Stadtzentrum liegende. Mit dem Fahrrad sind es knapp zehn Kilometer ins Zentrum, allerdings bestens ausgeschilderte Radwege, was die Fahrt kurzweilig werden lässt.

Auf dem Platz gibt es neben Stellplätzen auch kleine Bungalows zu mieten, einen Schwimmteich, ein Restaurant und alle Annehmlichkeiten eines Vier-Stern-Platzes, vom Laden bis zum Rundumservice, wenn man Kartenmaterial benötigt oder einen Platten am Fahrrad hat. Die Sanitäranlagen sind sauber, heißes Wasser in den Duschen ist gratis.

Camping_BordeauxAm Camping „Le Village du Lac“ parkt man lauschig unter alten Bäumen, die auch das Schaukeln in der Hängematte vertragen. Einziger Wehrmutstropfen ist das Rauschen der Straße, das Tag und Nacht allgegenwärtig ist.

Wer nicht mit dem Fahrrad in die Stadt fahren möchte, kann Bus und Straßenbahn nutzen, die Bushaltestelle liegt direkt am Eingang des Platzes.

Zur Website des Le Village du Lac.

Camping Panorama du Pyla

Camping_Dune_de_PylaDer Campingplatz „Panorama du Pyla“ reiht sich in eine ganze Gruppe von Plätzen an der berühmten Dune de Pyla an der Atlantikküste. Dieser Platz ist bei Gleitschrimpiloten besonders beliebt, da er direkten Zugang zum Startplatz und auch zum Strand bietet. Zugang zur Düne hat man von den anderen Campingplätzen auch, allerdings zum Teil über sehr steile Metalltreppen, die in den Sand verankert wurden. Der „Panorama du Pyla“ liegt günstig an einem Ende der Düne, was den komfortablen Zugang möglich macht. Die Stellplätze werden jeweils zusammen mit einem Campingplatzmitarbeiter ausgesucht, für Bullis werden dabei gern sehr schmale Plätze vorgeschlagen. Möchte man also ein Zelt aufbauen, sollte man dies berücksichtigen. Bei viel Wind werden die Nächte unter den Pinien laut – je weiter weg vom Strand, desto weniger Wind!

dune7In der Saison ist der Platz nicht unbedingt günstig, knapp 50 Euro bezahlt man hier pro Stellplatz, doch in der Nachsaison ist man mit 20 Euro mit dabei und hat wirklich jeden Luxus: saubere Sanitäranlagen, Waschmaschinen (mit Euromünzen zu bedienen), Swimmingpool, Bar und Restaurant. Außerdem verfügt der Platz über einen großen Laden, in dem man zu einigermaßen normalen Preisen einkaufen kann und alle Dinge des täglichen Bedarfs erhält.

Neben den herrlichen Flügen mit dem Gleitschirm über die Düne kann man hier auch Surfen, lange Wanderungen über die Düne unternehmen, Radfahren oder einfach einmal unter den Pinien im Schatten oder am Strand in der Sonne entspannen. Nach Bordeaux kommt man komfortabel mit dem Zug, von Arcachon aus. Allerdings gibt es auch in Bordeaux einen herrlichen Campingplatz, der zum Übernachten einlädt.

Zur Website des Dünen-Campings und zum facebook-Aufritt.

Camping à la ferme – Bauernhofcamping im Gers

Camping_Bullireisen_AuchDirekt an den Pyrenäen, in der Nähe des Städtchens Auch, eine Stunde von Toulouse und drei Stunden von Bordeaux entfernt, liegt dieses kleine Paradies. „Camping à la ferme“ wird von Angela und Serge betrieben, eine deutsch-französische Freundschaft, die den Charme beider Länder an einem Platz unter der Sonne vereint. Hier wohnt die Ruhe und die Gemütlichkeit – das nächste Dorf, Lartigue, ist vier Kilometer entfernt und zu Fuß oder oer Rad erreichbar. Auf den Stellplätzen gibt es Stromanschluss, WIFI funktioniert in der Nähe des Wohnhauses.

Camping_Auch2Inmitten von Grün und Blüten befinden sich einige Stellplätze für Bullis und andere Camper, es stehen auch Zimmer und Hütten zum Übernachten bereit. Die Sanitäranlagen sind klein, aber gepflegt, es gibt einen morgendlichen Brötchenservice und bei Angela kann man auch Produkte vom Bauernhof kaufen, vom frischen Gemüse der Saison bis zum Käse. Auf Wunsch kocht Angela am Abend ein mehrgängiges Menü, das sehr zu empfehlen ist. Auch Vegetarier werden hier bestens versorgt!

Camping_Bullireisen_CarcassonneDer Platz ist optimaler Ausgangspunkt für Wander- und Fahrradtouren in der Gegend, auch Urlaub mit Kindern ist hier perfekt planbar. Keine Durchgangsstraßen in der Nähe, viel Platz zum Spielen und Toben und der hauseigene Streichelzoo bieten Unterhaltung und Abenteuer für die Kleinen. Ich habe diesen Platz als Oase der Ruhe erlebt, auf der Reise von der Atlantik- zur Mittelmeerküste.

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Camping La Voueize, Gouzon

irgendwoAn der Rue National 145 zwischen Montlucon und Limoges. Mitten in Frankreich. Da liegt das kleine Dörfchen Gouzon. Ich bin am Abend hier gelandet, hatte keinen festen Zwischenstopp geplant und war unglaublich froh, diese kleine Oase zu finden. Der kleine Ort eignet sich perfekt als Zwischenstopp von Nord nach Süd oder umgekehrt – Tankstelle, Supermarkt und Campingplatz sind die besten Voraussetzungen dafür.

Bullireisen_Camping_VoueizeDer Campingplatz ist unglaublich gemütlich, nicht besonders groß, aber sehr romantisch gelegen. Der Bulli wird unter Birken an einem kleinen Flüsschen geparkt, direkt am Eingang zum Platz befindet sich eine Pizzeria, in der man den Abend ausklingen lassen kann. Strom ist frei, die Sanitäranlagen sind klein, aber sehr sauber. Und am Abend geht die Dame, die den Campingplatz betreibt, höchstpersönlich durch, um die kleinen Straßenlaternen am Platz einzuschalten.

Camping La Voueize hat keine eigene Website, ist aber hier vertreten, es gibt auch einen facebook-Auftritt.