Le Pont Pakowski, Nonette-Orsonette, Frankreich

Zugegeben! Die Tipps, die ich unter der Rubrik „Essen“ veröffentlich, sind rar. Der Grund dafür ist nicht, dass es nirgendwo gutes Essen gibt, sondern vielmehr, dass das Fahren und Schauen so wichtig für mich ist, dass ich meist aufs Essen vergesse… manchmal aber gelingt es doch, einen ganz besonderen Platz zu finden.

Diese Plätze teile ich sehr gerne hier! So, wie die Pizzeria „Le Pont Pakowski“ an eben der gleichnamigen Brücke in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Gleich am Dorfrand des lauschigen Dörfchens Nonette befindet sich die Brücke, über die man Richtung Clermont Ferrand auf die Autobahn kommt und wenn man vor der Brücke rechts fährt, findet man das Restaurant genauso wie einen Kilometer weiter den sehr ruhig gelegenen Campingplatz „Camping Les Loges“.

Was macht nun dieses kleine Restaurant aus? Erstens: Mega freundliche Bedienung. Man sieht geflissentlich darüber hinweg, dass hier immer wieder Gäste aufschlagen, die kein Wort Französisch sprechen und gibt sein Bestes auf Englisch.

Zweitens: Die abendliche Beleuchtung.

 

Drittens: Die beste Pizza, die ich seit langem gegessen habe, ungelogen. Serviert wird diese flott, gerade richtig, wenn man nach einer anstrengenden Radtour hier Halt macht.

Außerdem: Hunde sind willkommen, es wird sofort gefragt, ob man Wasser braucht. Für die Menschen gibt es auch eine Flasche Wasser auf den Tisch. Das Bier ist kalt und köstlich. Der Wein super. Dis Preise sind, gemessen an französischen Verhältnissen, sehr moderat. Und der Koch ist supernett!

Für Oldtimerfans: Einfach einen kurzen Blick in den Hinterhof werfen. Unglaublich, welche Schätze da parken!

Für Wildcamper: Am Parkplatz gegenüber ist Campen gestattet und es scheint, so wie es aussieht, sehr lauschig zu sein.

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Schloss Clos Lucé, Amboise, Frankreich

Le Clos Lucé in Amboise, erbaut Mitte des 15. Jahrhunderts, kam zu seiner Berühmtheit, weil es der letzte Ort des Wirkens von Leonardo da Vinci war. 1490 hatte es der französische König Karl VIII. für seine Frau Anne de Bretagne erworben, danach wurde es von König Franz I. und seiner Schwester Margarete von Navarra genutzt. Franz I. war es auch, der 1516 Leonardo da Vinci nach Amboise einlud und ihm Clos Lucé als Wohn- und Arbeitsort überließ. Da Vinci lebte dort bis zu seinem Tod 1519 – und ihm ist dieser Ort nun auch voll und ganz gewidmet.

Für Leonardo Fans ist das Clos Lucé auf jeden Fall genauso ein MUST wie das Leonardo Museum in Vinci. Hunde sind im Museum und den angrenzenden Gärten erlaubt, in allen Innenräumen müssen Hunde auf den Arm genommen werden – den Großen bleibt also nur der Garten, der für sich bereits sehenswert ist.

    

Im Museum kann man die ehemaligen Werkstätten Leonardos genauso ansehen wie seine Wohnräume, zahlreichen Replikate von Bildern, Skizzen und Modellen sind ausgestellt. Die Multimediashow zu Leonardos Malereien und seinen Gedanken zur Malerie ist erlebenswert!

  

   

   

Besonders sehenswert fand ich die Gärten – hier kann man ganz locker einen ganzen Tag verbringen. Wer Gärten liebt und sich hier in aller Ruhe entspannen möchte, sollte einen Wochentag in der Vorsaison wählen und auf jeden Fall Picknick mitbringen! Am Gelände gibt es aber auch Cafés und Restaurants.

   

   

   

Zwischen Clos Lucé und dem etwa 500 Meter entfernten Schloss Amboise, dem königlichen Sitz, gibt es übrigens einen geheimen Gang. Dieser ist für Besucher leider nicht zugänglich.

Schloss Amboise – ebenfalls einen Besuch wert! Genauso wie die mittelalterliche Altstadt mit ihren schmalen Gassen und Fachwerkhäuschen könnte man auch hier einen ganzen Tag verbringen. Clos Lucé und Amboise waren Teil unserer „Loire Schlösser Tour“. Schau Dir dazu auch noch folgende Beiträge an:

Schloss Chenonceau

Saint Tropez: Gendarmerie- und Filmmuseum

„Der Gendarm von Saint Tropez“, wer kann sich daran noch erinnern? Die quirligen Komödien mit Louis de Funes sind wohl allen Kindern der 1960er und 1970er Jahre ein Begriff – die Fangemeinde der Filmreihe ist nach wie vor riesengroß. Dass es in Saint Tropez ein Museum dazu geben MUSS, ist klar, doch absolut erfreulich ist, dass es tatsächlich in dem Original Gebäude aus dem Film untergebracht ist. Die Außenfassade des Gebäudes wurde im Filmzustand belassen und innen befindet sich auf zwei Stockwerken das „Gendarmerie- und Filmmuseum“, in dem es nicht nur um Louis de Funes geht. Immerhin wurden in Saint Tropez unzählige Filme gedreht.

Der Eintritt ist sehr moderat, 5 Euro zahlt ein Erwachsener, Hunde sind erlaubt, solange sie in einem Korb oder auf dem Arm getragen werden. Mit größeren Hunden ist es etwas problematisch, das funktioniert nur, wenn man mindestens zu zweit ist. Die Damen vom Museum sind sehr freundlich und erlauben, dass man im Foyer mit dem Hund wartet, was vor allem bei warmen Sommertemperaturen praktisch ist. Die wenigen Parkbänke im Schatten vor dem Museum sind meist besetzt.  

Website Film- und Gendarmeriemuseum

Film- und Gendarmeriemuseum auf Facebook

Besonders entzückend fand ich den Fanshop des Museums, hier bekommt man Tassen und Tücher, Magneten und Glasuntersetzer mit den „Gendarm von Saint Tropez“ Sujets genauso wie alte Filmposter verschiedenster Filme aus den 1960ern und 1970ern. Auf jeden Fall einen Besuch wert!

 

 

 

Weitere Bullireisen Stories zu Saint Tropez:

Frühstück bei Dior

Schiffstour in Saint Tropez

 

Foto credits:

gambootzeng5

Romana Hasenöhrl

Saint Tropez: Frühstück bei Dior

Wer in Saint Tropez den Duft der „Reichen und Schönen“ schnuppern möchte, sollte unbedingt bei Dior Des Lices vorbeischauen. Das kleine Restaurant mit schattigem Gastgarten ist wundervoll stylish, die Bedienung kompetent und freundlich und man hat auch kein Problem, wenn einmal verschwitzte Touristen mit Hunden verköstigt werden wollen. Ganz im Gegenteil: Bevor noch sonst etwas passiert, wird Wasser für den Hund gebracht.

Preislich ist es hier hochklassig, wie fast überall in Saint Tropez, ein (fuzi)kleines Bier zum Beispiel kostet 10 Euro. Wer aber das Ambiente erleben möchte und keine dicke Brieftasche hat, kann einfach auf einen Kaffee vorbeikommen, das lässt sich finanzieren. Eiskaffee zum Beispiel um 9 Euro.

 

Es lohnt sich, diesen Platz zu besuchen, einfach mal kurz zu entspannen und auch den Hunden eine Pause im Schatten zu gönnen. Saint Tropez ist einfach eine sehr hochfrequentierte, wuselige Stadt und im Sommer sind die Temperaturen hoch. Eine Pause vom Sightseeing tut dann allen gut!

Foto credits:

gambootzeng5

Romana Hasenöhrl

Funniest Tour in Town – Schiffstour in Saint Tropez

Saint Tropez ist wohl eine der schicksten Städte der Welt, wartet mit den höchsten Grundstückspreisen Frankreichs auf und erlaubt es nur in Saint Tropez Geborenen, auf dem städtischen Friedhof (mit Meerblick) begraben zu werden.

Diese und noch eine Menge weiterer sonderbarer und skurriler Informationen bekommt man, wenn man eine Schiffstour mit der Brigantin II macht. Der Captain ist hochmotiviert und führt in Französisch und Englisch die Tour der Küste Saint Tropez entlang. Sein Humor ist grandios und ich vermute, wenn man gut Französisch spricht, ist es noch unterhaltsamer, ich fand die englische Version schon zum Niederknien.

Dauer der Tour: Eine Stunde, Kosten 12 Euro pro Person, Hunde sind erlaubt und fahren gratis mit. Kaum ist man an Bord, kommt einer der Mitarbeiter und bringt Wasser für den Hund, danach gibt es Bordservice mit kühlen Getränken.

Vom Schiff aus kann man dann die wunderbare Hafenausfahrt und die „Skyline“ von Saint Tropez sehen, die Villen der Reichen und Schönen, die man nur vom Meer aus sehen kann und erfährt so ziemlich alles über Saint Tropez, was in einer Stunde möglich ist. Zum Beispiel, warum der Kirchturm nur auf drei von vier Seiten eine Uhr hat oder warum George Clooney hier im Sommer nur zur Miete wohnt.

   

 

Übrigens wird extra darauf hingewiesen, dass man ein Picknick mit an Bord bringen darf und so ganz im Stil der Yachtbesitzer, die hier vor Anker liegen, sein Lunch einnimmt, während einem der kühle Fahrtwind um die Nase weht. Auf Trip Advisor wird diese Tour als absolutes „Must“ bezeichnet, wenn man Saint Tropez besucht und dieser Meinung schließen wir und gerne an!

Website der Brigantin II

Facebookauftritt Brigantin II

 

 

PS. Es werden auch Drehorte von „Der Gendarm von Saint Tropez“ gezeigt. In Saint Tropez gibt es übrigens auch ein Filmmuseum, das sich dieser Filmreihe widmet!

Von Menschen und Hunden: Frankreich mit dem Fellfreund

Unsere Bullireisen 2022 beginnen mit einem ganz besonderen Trip: Frankreich, beginnend mit der Cote d’Azur. Meine eigene Route mit Chihuahua Wanda führt über Tirol und den Gardasee an der italienischen Küste entlang nach Nizza, unsere Freunde Tobias und Labrador Muffin kommen aus dem Norden hinzu. Die besondere Herausforderung: Die beiden Hunde können sich nicht wirklich riechen. Es gilt also, den beiden Fellfreunden auf den gewählten Campingplätzen so viel Abstand zu gewähren, dass sei nicht im Dauerstress sind und wir Menschen trotzdem auch mal gemütlich zusammen sitzen können.

Eines gleich vorweg: Frankreich ist ein hundefreundliches Land, die Franzosen aus der ersten Wahrnehmung heraus ein klein wenig undisziplinierter in Bezug auf Gassisäckchen und darum auf den Campingplätzen sehr darauf bedacht, dass die Hunde außerhalb des Geländes spazieren geführt werden.

Weder auf Campingplätzen noch in Restaurants scheint es aber ein Problem zu sein, den Hund mitzubringen, auf den meisten Campingplätzen wird aber für den Hund extra verlangt und das zum Teil kräftig. Bis zu 9 Euro pro Tag in der Hochsaison sind uns aufgefallen, außerdem ist auf vielen Plätzen die Anzahl von Hunden pro Fahrzeug beschränkt. Bei der Planung also darauf achten!

Auf Stränden sind Hunde in der Vor- und Nachsaison meist erlaubt, ab Mai aber gelten oft zeitliche Beschränkungen, an der Cote d’Azur zum Beispiel gilt auf vielen Stränden Hundeverbot zwischen 7 und 20 Uhr. Auch hier gilt es, jeweils zu recherchieren, da dies von Region zu Region verschieden ist.

Ein Hinweis noch zu den beleibten Pinienwäldern: Auch in Frankreich ist der Pinien Prozessionsspinner verbreitet. Wie in den anderen südeuropäischen Ländern werden großflächig befallene Gebiete ausgewiesen. Dennoch obacht: Die Prozessionsspinnerraupen können für Hunde lebesgefährlich sein. Sollte man also einer supersüß anmutenden Karawane von Raupen begegnen, den Hund sofort an die Leine nehmen und das Gebiet verlassen! Dies gilt für ALLE Prozessionsspinner!

Weitere Infos:

 

Camp Sabljaci, Ogulin, Kroatien und Sabljaci See

Wenn man Transit durch Slowenien reist, was viele Reisende im verrückten Jahr 2021 machten, ist dieser Campingplatz einer der besten, wenn man über Karlovac an die Küste reist. Der Platz ist klein, familiär geführt, unglaublich gemütlich und bestens organisiert. Außerdem liegt er am „Jezero Sabljaci“, am Sabljaci See, der einer der 11 größten Seen Kroatiens ist.

Hunde sind erlaubt und der Spazierweg am See entlang ist in fünf Minuten Gehweite. In der Gegend kann man wunderbar Radfahren und Wandern, auch Klettern, wie mir verschiedene Gäste, die länger blieben, versicherten. Nachdem wir bei starkem Regen ankamen, möchte ich auch unbedingt die überdachte Terrasse erwähnen, die man nutzen kann, wenn der Platz im Camper dann doch mal zu eng wird.

Im Dörfchen Ogulin, das zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen ist, findet man alle Einkaufsmöglichkeiten, die man benötigt, um hier eine Weile bleiben zu können oder weiter an die Küste zu fahren. Heißer Tipp: Wenn man vom Kamp Sabljaci an den See geht und dann den Fußweg nach rechts, also Richtung Dorf, einschlägt, erreicht man in etwa 20 Minuten ein Restaurant mit hervorragender Küche, das direkt am See liegt.

Zur Begrüßung gibt es übrigens für jeden Gast ein Glas Slivovic: Vorsicht, der ist wunderbar und RICHTIG stark 😉

Der Platz hat über den Winter geöffnet!

Kamp Sabljaci im Netz

 

Auf dem Weg ans Meer: Brinje

Wenn man von Ogulin Richtung Küste fährt, kommt man nach knapp 45 Kilometern in die kleine Ortschaft Brinje, die sich vorzüglich für einen Zwischenstopp eignet, vor allem, wenn man mit Hund reist. Die Burgruine ist bestens geeignet für einen kleinen Spaziergang und im Ort bekommt man frisches Obst und Kaffee.

Wanda hat es genossen!

 

Garmin CamperVan oder warum ich nun mein Navi liebe

Wer mein Buch “Vom Reisen mit dem Blues” gelesen hat, der weiß: Romana HASST Navigationsgeräte. Zum einen finde ich es generell sonderbar, wenn Menschen keine Karten mehr lesen können. Zum anderen habe ich mit Navigationsgeräten so meine sonderbaren Geschichten erlebt. Angefangen von Lastwagenfahrern, die in Unterführungen oder Sackgassen feststecken, weil das Navi sie zielgenau dorthingeschickt hat bis hin zu meinen eigenen Erlebnissen mit dem Smartphone.

Lustigste Geschichte im Zusammenhang mit Smartphone: Ich fahre eine geschlagene Stunde geradeaus, im festen Vertrauen, meinem Ziel näher zu kommen, bis ich feststelle, dass das Smartphone keinen Empfang mehr hat. Und ich dann ganz woanders war, als ich geplant hatte. Zugegebenerweise hat das auch seinen Reiz. Man lernt neue Menschen kennen, kommt in Gegenden, in denen man noch nie war und die man auch nicht im Fokus hatte und man erlebt Geschichten, die man dann zu Hause erzählen kann. Oder in einem Buch 😉

Was waren also bisher die Herausforderungen?

Als ich 2015 begann, Langzeitreisende zu werden und auf diesen langen Reisen allein unterwegs zu sein, stellte ich rasch fest, dass eine herkömmliche Navigation mit Karte nicht mehr möglich ist. Mit Karte am Schoß navigierend zu fahren, das klappt nicht. Ich musste mir also Routen oder Ziele im Vorfeld erarbeiten und einprägen oder aber gut lesbare Postits auf die Karte kleben, sodass ich mit einem Blick wichtige Waypoints erfassen konnte.

 

 

Besonders gerne mag ich die “Gasthausnavigation”: Wie in einem wohl funktionierenden Gastbetrieb werden die wichtigsten Waypoints wie Bestellungen aufs Armaturenbrett geklebt und nach “Abarbeitung” entfernt. Das klappte immer wunderbar, auch wenn mit dieser Methode der ein oder andere “Verfahrer” mit dabei war. Aber wie gesagt, dies nehme ich ja als Abenteuer wahr.

2017 kam dann klein Wanda mit an Bord. Mit einem Chihuahuawelpen zu verreisen stellte mich vor eine enorme Herausforderung – immerhin habe ich keine Klimaanlage an Bord und möchte meinem Hund die Hitze im Auto nicht zumuten. Gereist wurde also vornehmlich in den Morgen- und Abendstunden sowie bei Regenwetter. Was sich aber manchmal als wirklich gorßes Problem darstellte, war das “Wie lange werden wir noch unterwegs sein”, “Gibt es unterwegs andere Möglichkeiten, zu übernachten” und “Gibt es eine bessere Route”. Fragen, die erst während der Fahrt auftauchen und die klassischerweise ein Navi beantworten könnte. Ich begann, ein klein wenig mit der Idee zu liebäugeln.

-> Mit dem Hund nach Großbritannien

-> Portugal mit Hund

-> Luxemburg mit Hund

2019 dann mein erstes Smartphone. Ja, Du hast richtig gelesen, ich hatte vorher keines. Und so ungefähr eine Million Mobile Points oder wie auch immer dieses Guthaben bei meinem Anbieter genannt wird. Mit dem Smartphone dann die Möglichkeit, problemlos zu navigieren – dachte ich. Doch es gab einige Dinge, die nicht klappten. Erstens benötige ich zum Lesen eine Brille, zum Autofahren aber nicht. Das Smartphone kann ich nur mit Brille bedienen. Das dauernde “Brille oder nicht” während des Reisens führte zu einem erheblichen Brillenverschleiß, weil ich meine Lesebrillen entweder zerkratzte oder verlegte. Wer weiß, auf wie vielen Autobahnraststätten nun Brillen von mir liegen. Und dann die Sache mit dem “Ich verliere den Kontakt, sage aber nichts” vonseiten meines Telefons, siehe zweiter Absatz.

Man kann sich also vorstellen, dass ich skeptisch wie nur was war, als ich das Angebot bekam, ein neues Navigationssystem zu testen. Das CamperVan von Garmin. Skeptisch packte ich das Ding aus und stellte nach dem Einschalten fest: DAMNIT YEAH – das Display ist hervorragend und ich brauche keine Brille. Damit hatte mich das Gerät im Prinzip bereits für sich gewonnen. Liebe auf den ersten Blick. Garmin kannte ich bereits aus vergangenen Tagen, ein alter Freund und Liebhaber verschiedenster Gadgets schwörte bereits vor vielen Jahren für diese Geräte. Somit war auch die Bedienung nicht fremd für mich, ein weiterer Pluspunkt.

Was aber richtig klasse ist, und dazu möchte ich gern noch einen eigenen Beitrag schreiben, sind die Tools „Trendyplaces“ und „Campsites“, die ich nun innerhalb eines Monats ausführlich testete. In Bezug auf meine Bedürfnisse – und die des Hündleins, das nun kein Welpe mehr ist – sind vor allem diese beiden Punkte überzeugend. Campsites zeigt nicht nur Campingplätze, sondern auch Stellplätze an und macht somit die Suche nach einem Nachtquartier wirklich einfach, auch wenn es bereits spät und dunkel ist. Dazu habe ich einige verrückte Erfahrungen gemacht, doch dazu mehr ein andermal 😉

Weitere Beiträge folgen, danke fürs Dabeisein, stay save und bis bald!

Eure ROmana

 

#bullireisen

#Garmincampervan

#vanlife

#spon

 

 

Camping Albufeira, Portugal

Wer gut ausgestattete und bestens organisierte Campingplätze liebt, wird diesen hier als perfekt erleben. Freunde kleiner und unkonventioneller Campingplätze könnten hier eher überfordert sein. Der Platz ist riesig und wird damit auch etwas unpersönlich, dafür bietet er aber einige Vorteile:

  • Das Restaurant ist auch in der Nachsaison geöffnet, genauso wie das Day Spa und der Supermarkt
  • Der Preis von 9 Euro (inklusive Strom) in der Nebensaison ist nachgerade unschlagbar
  • Freie Platzwahl und keine parzellierten Plätze
  • Hunde sind willkommen
  • Fußweg in die Altstadt Albufeira etwa 25 Minuten
  • Es gibt einen Autowaschplatz – für all jene, die so wie ich seit knapp drei Monaten unterwegs sind und das Auto kaum mehr berühren können, weil es von der Salzluft klebt und zudem staubverkrustet ist

Wie gesagt, klein, fein und schnukelig ist anders. Aber zwischendrin mag man vielleicht auch mal das Viersternefeeling aufkommen lassen. Und Albufeira soll man ja gesehen haben, heißt es. Das bedeutet: Die Stadt ist touristisch voll aufgeschlossen und völlig überlaufen, bietet dafür an Restaurants und Bars so ziemlich alles, was man sich wünschen kann.

Sonnenuntergang am Meer mit Cocktail, Pizza, Burger oder regionale Küche, begleitet von Live Musik, Läden mit Souvenirs, Handtaschen und Schuhen und natürlich die kleinen Gassen mit Kopfsteinpflaster. Ich lasse Bilder sprechen!

Ich fand die abendlichen Rundgänge in der Stadt immer sehr beeindruckend, vor allem die Stunde um den Sonnenuntergang empfehle ich Fotografen und Fotografinnen sehr. Was etwas gewöhnungsbedürftig ist, sind die vielen „Keiler“, die vor den Restaurants warten und versuchen, Vorbeigehende zum Besuch zu überreden. Das habe ich sonst in Portugal nirgendwo erlebt.

Hier geht es zur Website von Camping Albufeira!

 

 

 

Little Texas Camping, Tabernas, Spanien

Der kleine, schmucke Campingplatz am Rande der Tabernas Wüste (Andalusien) wurde im November 2019 frisch eröffnet. Ganz bewusst wollen Julie und Thomas sich von den großen Plätzen abheben, hier ist „chill zone“, kein Stress, keine Hektik. Die beiden Gastgeber sind extrem freundlich und hilfsbereit, bewirtschaften neben dem Campingplatz auch einen eigenen Olivenhain und verkaufen das wunderbare Öl direkt am Platz.

Die Adresse fürs GPS:
N 37.09520, W 2.28810
N 37°05’43“, W 2°17’17“

Camping Tabernas, Andalusien, Spanien

Ohne Navi wird man hier eher schwer herfinden, aber für alle die noch ohne reisen: Von der Autobahn A92 kommend auf der A340a nach Tabernas, an der Ortschaft vorbei, nach etwa zehn Kilometern links abbiegen auf die A1100 Richtung Uleila del Campo. Wenn Du an die Motorrad Rennstrecke kommst, bist Du zu weit gefahren, die Abzweigung kommt vorher. 400 Meter nach der Abzweigung führt eine kleine Gasse rechts weg, der folgen bis zum letzten eingezäunten Grundstück an der rechten Seite. Ich mache normalerweise keine Wegangaben, aber ich finde, dass dieser wunderbare Platz auch jenen eröffnet sein soll, die so wie ich meist ohne Navi fahren!

Camping Tabernas, Andalusien, Spanien Camping Tabernas, Andalusien, Spanien

Besonders für AstrofotografInnen oder all jene, die sich darin versuchen wollen, ist dieser Platz und die Umgebung ideal, es gibt sehr wenig Umgebungslicht. Und das führt auch gleich zur Ausrüstung: Wer länger bleiben will, sollte vorher einkaufen, denn Tabernas ist einige Kilometer entfernt und nicht die klassische Einkaufsstadt. Wenn man gut gebunkert hat, findet man den Rest vor Ort, es gibt Trinkwasser, heiße Duschen und Toiletten, Strom und WLAN (bei meinem Aufenthalt noch in Arbeit) sowie einen gut gepflegten Swimmingpool. Hunde sind willkommen, Spaziermöglichkeiten ohne Ende stehen direkt vor der Tür zur Verfügung. Die Sonnenuntergänge sind einsame Klasse, der Platz ruhig – Herz was willst Du mehr?

Little Texas auf Park4Night

Little Texas auf CamperContact

Übrigens: Der Platz ist auch für Zelte geeignet.

Camping Tabernas, Andalusien, Spanien

Camping Tabernas, Andalusien, Spanien

PS. Ich weiß, dass die Bilder schön sind. Bitte halte Dich dennoch an die Copyrights!

Und hier geht es zum Trip durch die Tabernas Wüste!