Eins nach dem anderen… und nicht die Nerven verlieren!

Schönen guten Abend – ich bin’s 😉

Zwei weitere Planungsschritte in Richtung Abenteuer USA sind erledigt. Ich bin seit heute stolze Besitzerin eines US Visums, das mir einen Aufenthalt über drei Monate in den USA ermöglicht. Das bedeutet, nun ist klar, dass Carissima mitkommt, die Seabridge kann gebucht werden und damit einhergehend brauchen wir, also Chihuahua Wanda und ich, ein Quartier in Halifax, bis Carissima angekommen ist.

Doch alles der Reihe nach!

 

Ein erweitertes Touristenvisum für die USA

Reisenden aus bestimmten Ländern, dazu gehören Österreich, die Schweiz und Deutschland, ist die Einreise in die USA ohne Visum gewährt, wenn sie nicht länger als drei Monate bleiben wollen. Wer länger bleiben möchte, muss aber im Vorfeld ein Visum beantragen und sollte dafür genügend Zeit einrechnen.

Das Visum muss online beantragt werden, das Ausfüllen der Formulare erfordert einige Zeit und wer das Glück hat, dass genau zu dieser Zeit der Server der Botschaft streikt, ist einige Zeit damit befasst. Nach dem Ausfüllen der Antragsformulars wird man aufgefordert, die entsprechenden Gebühren zu bezahlen und aufgepasst: Hier auch gleich die Gebühren für die Postzustellung des Passes anklicken, außer man möchte den Pass selbst wieder von der Botschaft abholen!!!

 

US Visum beantragen

Im Normalfall erhält man einen Termin in der US Botschaft zwei bis drei Wochen nach dem Zeitpunkt des Absendens des Online Formulars. In Österreich sieht das dann so aus, dass es jeden Wochentag Termine um 8.30 Uhr und um 9.00 Uhr gibt, in der Botschaft in Wien. Für alle aus Westösterreich Anreisenden bedeutet dies, dass sie eine Nacht in Wien verbringen müssen.

Hündlein Wanda und ich reisten also nach mit dem Zug nach Wien, durften zum Glück in der Wohnung einer Freundin übernachten und dort blieb Wanda dann auch, denn im Botschaftsgebäude sind keine Hunde erlaubt. Zu dem Termin muss man die ausgedruckte Bestätigung des Visumantrags und den Pass mitbringen, der Termin dauerte bei mir genau 20 Minuten. Zuerst wurden meine Fingerabdrücke genommen, dann musste ich ein wenig warten und dann folgte das Gespräch, das nach Angaben auf der Website der Botschaft sehr wichtig ist. Eine Frage, zwei Minuten, Visum fertig. Der Pass kam dann einen Tag später bei mir zu Hause an, gute Frage, warum man ihn nicht sofort wieder mitgeben konnte.

 

Next Step: Seabridge

Der nächste Schritt also, Seabridge buchen. Einen Kostenvoranschlag hatte ich mir vergangenen Herbst schicken lassen, nun gilt es, zu prüfen, ob die Preise noch stimmen und an welchem Tag Carissima in Halifax ankommen wird. Und vor allem: Wann ich sie nach Hamburg bringen muss!

Damit einhergehend darf ich natürlich ein Zimmer in Halifax organisieren und dies wird die nächste Herausforderung. Zugegebenermaßen reise ich zu einer ungewöhnlichen Zeit – normalerweise reisen Camperreisende im Frühling an und verbringen dann den Sommer schon „on the road“. Ich reise in der Hauptsaison an, weil ich den „Indian Summer“ in Kanada erleben will, im September noch einige Polarlichter erhaschen möchte und dann im Winter durch die südlichen Staaten reisen möchte, da, wo es im Sommer definitiv zu heiß ist ohne Klimaanlage. Also anders als andere 😉

Tja, im August ist in Halifax Hochsaison! Wenn ich jetzt, Mitte Februar, in die Hotelsuchmaschine eingebe „mit Hund“, dann kommen Ergebnisse ab 140 Euro pro Nacht. Also Airbnb. Und dort sieht es düster aus. Mit Hund und unter 70 Euro pro Nacht erscheint genau ein Quartier. Ich gestehe, in Momenten wie diesen werde ich ein wenig hektisch. Ich werde 30 Kilo Gepäck mit mir haben, also zwei große Gepäckstücke, die Fotoausrüstung im Handgepäck und das Hündlein im Rucksack. Damit in einem Park zu schlafen, das ist einfach völlig daneben. Also buche ich nach nur zehn Minuten Recherche das Häuslein am Stadtrand und hoffe, dass das alles super wird. Mehr dazu dann sobald wir dort sind!

Mein Quartier in Halifax!!!