Agriturismo Caniloro, Lanciano, Marken

Das Agriturismo Caniloro ist Mitglied bei „Fattore Amico“ und so bin ich auch darauf gekommen. Sprich, dies ist kein Campingplatz, doch können Camper, die ebenfalls Fattore Mitglied sind, hier gratis stehen bleiben. Es gibt auch Zimmer am Bauernhof, ein Restaurant, einen wunderbaren Garten und einen Hofladen – alles unglaublich liebevoll gestaltet. Die hofeigenen Produkte werden nicht nur von den Touristen gekauft, hierher kommen die Menschen aus der Umgebung, auch zum Essen in dem kleinen Restaurant.

Der „Agriturismo Caniloro“ ist ein „didaktischer Bauernhof“, sprich, hier können Gruppen die Arbeit am Bauernhof kennen lernen, erfahren, wie die heimischen Produkte angebaut und verarbeitet werden und geht man nach den Bilder auf dem hofeigenen facebook Auftritt, so sind auch Kochkurse möglich. Auch eine Website gibt es, die zum jetzigen Zeitpunkt (Oktober 2017) noch im Aufbau ist. Unbedingt Wein kosten! Frischer, köstlicher Weißwein wartet im Keller darauf, gekostet zu werden und kann natürlich auch mit auf die Reise genommen werden. Auch das Olivenöl ist absolut empfehlenswert!

Besonders positiv – denn das ist nicht bei allen „Fattore Amico“ Mitgliedern der Fall, da diese ja auf Wohnmobile eingestetllt sind – ist die Tatsache, dass man die Toilette des Restaurants benützen kann, auch, wenn dieses geschlossen ist. Für nicht umfassend ausgestattete Bullifahrer also ein heißer Tipp! Außerdem sind die Betreiber des „Agriturismo Caniloro“ sehr hundefreundlich, es gibt auch einen eigenen, sehr friedlichen Hofhund. Trotzdem den eigenen Hund an der Leine behalten – es kommen andere Hunde von umliegenden Höfen auf Besuch und die Straße ist nicht weit weg.

Wer in den Marken Urlaub macht oder auf dem Weg in den Süden oder in den Norden einen lauschigen Platz sucht, sollte hier Halt machen!

Danach bietet sich dann die Fahrt entlang der „Costa di Trabocchi“ an, herrliche Ausblicke auf die abruzzesische Küste mit den weltberühmten Fischer Pfahlbauten.

Camping Fontemaggio, Assisi, Umbrien

Camping_Assisi_BullireisenDie Pilgerstadt Assisi ist ein Reiseziel, das ganzjährig gern besucht wird, ruhig ist es hier also nie. Im Oktober und November allerdings hat man am Campingplatz oberhalb der Stadt viel Platz für sich, in den Herbstmonaten kommen nicht mehr allzu viele Camper. Der Camping Fontemaggio ist ganzjährig geöffnet und obwohl der kleine Campingladen in der Nachsaison geschlossen hat, bemüht man sich sehr um die Gäste und sperrt den Laden bei Bedarf auf. Die Stadt Assisi ist nur 20 Gehminuten entfernt, dort erhält man alle notwendigen Dinge des Alltags, vom Käse aus der Region bis zum passenden Rotwein.

Camping_AssisiDie berühmte Kathedrale zu Assisi lockt nicht nur mit Kunst und Kultur, man sollte sich hier Zeit nehmen, ein wenig am Platz in der Sonne sitzen und die ankommenden Pilger beobachten oder eine Messe besuchen. Die Stimmung in der Kirche ist einzigartig. In der Stadt findet man viele Restaurants, die einen ausgezeichneten Blick in die Landschaft bieten, das sollte man sich auf jeden Fall gönnen. Den einmaligen Blick hat man auch vom Campingplatz, der in Terrassen angelegt ist und den Blick Richtung Westen eröffnet. Das weite Land, die Stadt Assisi und die schönsten Sonnenuntergänge abseits der Küste!

Camping_Assisi_SunsetIch kenne den Campingplatz seit 2009 und bleibe hier immer wieder gerne. Die Stellplätze sind groß, die Sanitäranlagen sauber und beheizt, heißes Wasser in Mengen, es gibt Waschmaschinen, einen Kinderspielplatz und Strom ist inkludiert. Es gibt auch Ferienhäuschen und Zimmer (Hotel) und das Restaurant am Platz serviert regionale Küche vom Feinsten. Der kleine Fußweg in die Stadt ist gut beschildert und führt durch Weinberge und Gärten, in der Nacht ist er allerdings nicht beleuchtet, also eine Taschenlampe mitbringen!

Hier geht es zur Website des Platzes und hier zum facebook Auftritt.

Nachtrag 2016: was man immer wieder vergisst, weil der Platz sonst nur Vorteile birgt – WENN der Wind einmal vom Subasio herunterpfeift, dann macht er das ordentlich. Darum unbedingt bei der Platzwahl darauf achten, dass man nicht allzu windausgesetzt steht.

 

Nachtrag 2017: EXTREM hundefreundlicher Platz! Für Hunde wird nichts extra verrechnet, die Fellnasen sind auch in der Hotellobby willkommen, wo es ausgezeichnete Internetverbindung gibt. Außerdem erzählte mir die Dame an der Rezeption, dass auch in der Saison, also Juli und August, immer ein freier Platz zu finden ist und das interessiert vielleicht Rückreisende Richtung Norden, die zwischendrin mal zwei, drei Tage vom Reisestress ausspannen wollen, bevor sie wieder zu Hause sind. Fontemaggio Assisi ist ein Ruhepol mitten in Italien!

Villaggio Camping Bosco Selva, Alberobello, Apulien

Ein kleines Paradies an der Stadtgrenze von Alberobello, der Hauptstadt der Trulli. Der Platz ist komplett mit einer Mauer eingegrenzt und umfasst mit dieser einen kleinen Pinienwald, in dem im Herbst Pilze wachsen und die Herbstblumen blühen. Idyllischer geht es kaum. Warum ich die Mauer erwähne?

Nun, nachdem ich zwei Tage alleine hier war (Mitte Oktober), durfte ich in dieser Zeit meinen Hund laufen lassen, wie es ihm grad Freude machte. Und es besteht keine Gefahr, dass er auf eine Straße läuft. Vor allem am Abend, wenn auch noch das Tor geschlossen wird, ist das unglaublich praktisch.

Bis ins Zentrum von Alberobello kann man bequem zu Fuß gehen, in zwanzig Minuten ist man in der Altstadt, die seit 1996 UNESCO Kulturerbe ist. Neben dem sehr touristischen Zentrum findet man aber jede Menge Gaststätten und Bars, die auch von den Einheimischen frequentiert werden – hier hat man nicht den Eindruck, dass alles nur Kulisse ist und nach der Saison das Leben abhanden kommt.

Am Platz gibt es einfache, sehr saubere Sanitäranlagen, heißes Wasser ist im Preis inkludiert, genauso der Strom und WIFI. Wer Wert auf schnelles Internet legt, sollte einen Stellplatz in der Nähe der Rezeption nehmen.

Wie gesagt, sehr hundefreundlich. Und hier geht es zur Website des Bosco Selva!

Und einen facebook Auftritt gibt es auch.

Camping Lido Tropical, Diamante, Kalabrien

Im November 2015 war ich das erste Mal auf diesem Platz und damals waren die sanitären Einrichtungen in solch einem erbärmlichen Zustand, dass ich über den Platz hier nicht schreiben wollte. Obwohl der Rest einfach bezaubernd ist. In der Nachsaison ist die Chance auf einen Platz erste Reihe fußfrei direkt am Strand groß. Anfang November standen wir damals alle an der Strandreihe. Anfang Oktober sind noch mehr Gäste hier, doch ich hatte einfach Glück und habe jetzt, Anfang Oktober 2017, wieder einen Platz direkt am Meer.

Mehr als zauberhaft ist auch der Nachsaisonpreis: 8 Euro pro Nacht, für die warme Dusche muss man extra Jetons kaufen. 50 Cent für vier Minuten. Ich stelle diesen Platz jetzt (Oktober 2017) vor, weil die sanitären Einrichtungen offenbar saniert wurden und alles sehr in Ordnung aussieht. Außerdem ist der Platz EXTREM hundefreundlich. Hunde müssen – zumindest in der Nachsaison – nicht extra bezahlen, dürfen mit an den Strand und es gibt einen eigenen Hundefreilaufplatz mit Hundedusche, was nach den Strandspaziergängen einfach wunderbar ist.

In den Ort Diamante geht man zu Fuß etwa 20 Minuten, dort gibt es auch in der Nachsaison Läden, Bars und Restaurants, die geöffnet haben und die Sonnenuntergänge auf diesem Platz sind grenzgenial. Der Platz hat auch eine eigene Website, die offenbar jemand betreut, der seit den späten 90er Jahren nichts Grundlegendes verändern will, aber macht ja nix: zur Website. Ein wunderbarer Platz.

Agricamping Poggio del Castagno, Pitigliano, Toskana

Der Agricamping Poggio del Castagno ist Understatement pur. Wenn man auf dem sehr abgelegenen Hof fünf Kilometer von Pitigliano entfernt ankommt, wird man freundlich begrüßt und der Bauer erklärt alles, vom Stellplatz über Stromanschluss bis zu den Sanitäranlagen.

Doch dass dieser Hof ein Demeter Hof ist und in einer der interessantesten Gegenden in Italien liegt, zumindest für Astronomen, das muss man dem Mann aus der Nase ziehen. Vermutlich wäre genau das der absolute Magnet, denn es gibt nur zwei weitere Gegenden in Italien, die mit einer Null-Lichtverschmutzung wie hier aufwarten können. Und das spürt man hier sehr stark – der Sternenhimmel ist überwältigend. Fast, als wäre man nicht mehr in Europa.
Im hofeigenen Laden werden eigene Produkte verkauft, Weizen, Nüsse, Minestrone, fertig abgepackt (und nachweislich extrem lecker!!!), selbst eingekochtes Tomatensugo und verschiedenste Marmeladen. All das – plus frisches Gemüse – lagert in einem uralten Erdkeller, den man auch ansehen darf.

Außerdem gibt es am Hof auch die Möglichkeit, Zimmer zu mieten, einen Pool und eine uralte Eiche, geschätzt 300 Jahre alt, die das Hofsymbol geworden ist.

Hunde sind am Hof willkommen, vorausgesetzt den Fall, man kommt mit den unzähligen Katzen zurecht, die sich herumtreiben. Mein Hund hat es gut ausgehalten und es gab keine Probleme.

Die Übernachtung auf der Campingwiese kostet mit Strom 12 Euro, heißes Wasser ist inkludiert und die Sanitäralagen sind sehr sauber.

Hier geht es zur Website des Hofes und facebook Auftritt gibt es keinen, allerdings einige Verweise auf diversen Slow Food Seiten.

Camping La Montagnola, Sovicille, Toskana

Eine wahre Oase des Friedens ist dieser kleine Campingplatz im Dorf Sovicille bei Siena. Hier hat sich seit 30 Jahren nichts verändert, erklärt mir die Dame am Empfang, als ich ihr erzähle, dass ich damals schon da war. Und es stimmt! Wie es klappen kann, dass die Sanitäranlagen, an denen sich ebenfalls nichts verändert hat, immer noch so gut in Schuss sind, wundert mich sehr. Super sauber, heißes Wasser.

Der Platz ist sehr hundefeundlich und in der Nachsaison so spärlich besucht, dass man den für Zelte vorgesehenen Abschnitt nutzen kann, um den Hund auch mal frei laufen zu lassen. Der Bus nach Siena hält  direkt am Campingplatz und im Dorf Sovicille, dass man in zehn Minuten zu Fuß erreichen kann, gibt es einen großen Lebensmittelladen. Also alles da, was man braucht. Kostenpunkt für einen Bulli, eine Fahrerin und einen Hund 18 Euro pro Nacht. Und es gibt wohlfunktionierende Waschmaschinen, ein Luxus, den man schätzen lernt!

Hier geht es zur Website des Camping la Montagnola und facebook Auftritt scheint es keinen zu geben. Aber man lobt die Busverbindung nach Siena auf diversen Seiten.

Camping Il Vulcano, Solfatara, Neapel

Solfatara_bei_NachtDer „Cratere Solfatara“ ist ein Vulkankrater in Pozzuoli am Golf von Neapel. Der Krater hat einen Durchmesser von etwa 770 Metern, ist vulkanisch nicht mehr aktiv, doch treten an einigen Stellen noch schwefelhaltige Dämpfe aus und in einem Becken blubbert heißer Schlamm vor sich hin. Verfallene Gebäude berichten von einer Zeit, in der hier Wellness der ersten Stunde angeboten wurde. Vulkanfans, die auf dem Weg nach Süden sind, sollten sich dieses Schauspiel nicht entgehen lassen! Jeden Samstag sind die „heißen Felder“ auch in der Nacht geöffnet und beleuchtet, ein Spiel aus Rauch und Licht, das vor allem Kinder in Begeisterung versetzt.

SolfataraEntgegen allen Befürchtungen riecht man den Schwefel der Solfatara am Campingplatz nicht – vielleicht hatte ich aber auch nur Glück mit dem Wind? Am Campingplatz gibt es einen Souvenirshop, einen Laden, ein Cafe/Restaurant und bestens ausgestattete Sanitäranlagen mit Waschmaschinen und Trocknern. Hier lässt es sich einige Tage aushalten! Der Besuch des Kraters ist im Übernachtungspreis eingeschlossen und man kann – im Gegensatz zu den externen Gästen – zu jeder Tageszeit in den Krater. Vor allem die Lichtspiele bei Sonnenaufgang und die Stimmungen bei  Vollmond sind es wert, mit Kamera und Campingstuhl in den Krater zu spazieren!

Camping_SolfataraVom Campingplatz sind es nur wenige Minuten zur S-Bahn, die Besucher bequem nach Neapel bringt – denn diese Stadt muss man nicht mit dem Auto besuchen! Während der Bulli also friedlich im Schatten alter Bäume steht, fährt man selbst mit leichtem Gepäck in die sehenswerte Stadt am Golf. Beim Weiterfahren Richtung Süden empfiehlt sich die Autobahn, denn Neapel ist Verkehrschaos pur. Selbst in den Vororten herrschen chaotische Fahrverhältnisse, die man sehr gerne vermeidet, vor allem, wenn der Bulli neu lackiert ist. Von der Autobahn bietet sich zudem ein atemberaubender Blick auf den Golf.

Nachtrag 2017: Sehr, sehr hundefreundlich! Einer der wenigen Plätze, auf denen Hunde sogar Zutritt zu Abwaschplätzen und Sanitäranlagen haben. Optimal also für kleine Heuler, die das erste Mal mit zum Campen sind!

Außerdem: der Vulkan rückt wieder in den Mittelpunkt des Interesses von Forschern. Man befürchtet erneute Aktivität, das letzte Mal ist der Vulkan im 16. Jahrhundert ausgebrochen. Hier mehr zu den Forschungen und ein wunderbarer Drohnenflug über die Campi Flegrei:


 

Und hier geht es zur Website und zum facebook Auftritt des Camping Vulcano.

Fattore Amico – Campen in Italien

Achtung, Update Dezember 2017 – Fattore Amico wurde laut Website eingestellt! Bis Ende 2018 gilt das Angebot der Landwirte und Gastronomiebetriebe noch wie im Buch angegeben. Ich werde mein Exemplar aber trotzdem aufbewahren – auf einigen Plätzen kann man trotzdem anfragen, es muss ja nicht gratis sein!

Dieser Beitrag stammt vom Sommer 2017 und stimmt vollinhaltlich 😉

Du möchtest einmal in einem Schlosspark campen oder zwischen Olivenbäumen mit Blick in die toskanische Landschaft? Das geht ganz easy!

Fattore Amico – so heißt das italienische Pendant zum deutschen Landvergnügen. Das Büchlein mit Vignette kostet 35 Euro und die Sache funktioniert gleich wie mit der Landvergnügen Vignette: man sucht sich einen Betrieb aus, fährt ihn an und darf dort eine Nacht gratis stehen bleiben. Erfahrungsgemäß ist die italienische Variante noch lockerer – bisher war es kein Problem, auch länger zu bleiben.

Das Buch ist etwas knapper gehalten als die deutsche Variante, es wird angegeben, was auf dem jeweiligen Hof (es sind hauptsächlich Bauernhöfe und Weingüter) produziert wird und wie viele Stellplätze es gibt. Verweise auf Stromversorgung, WC oder Duschen fehlen, das muss man vor Ort auskundschaften. Dafür ist es bei den meisten Betrieben nicht notwendig, vorher anzurufen.

Ich bin von Fattore Amico erst mal restlos begeistert und werde weiter über schöne Stellplätze berichten. Der erste heiße Tipp heißt Castel Pietraio, so viel sei verraten. Dort ist Campen strikt verboten. Außer man ist bei Fattore 😉

Camping Belsito in Montecatini Alto, Toskana

Einen der schönsten Ausblicke auf die toskanische Landschaft, wie der Name schon sagt, bietet der Campingplatz Belsito in Montecatini Alto. Unbedingt einen Stellplatz auf einer der „oberen Etagen“ wählen!!! Der Blick ins Land ist himmlisch.

Vom Platz spaziert man etwa 20 Minuten in das Städtchen Montecatini Alto, in dem es Cafes und Restaurants sowie zwei Läden für den täglichen Bedarf gibt.

Den gibt es am Campingplatz auch, allerdings ist das Sortiment nach der Hochsaison sehr überschaubar. Wer also besonderen Käse oder Wein sucht, sollte ins Städtchen wandern. Auch wenn man Olivenöl kaufen möchte – am Stadtrand gibt es dazu einige gute Möglichkeiten. In der Nachsaison sind die Preise hier sehr moderat. 20 Euro für einen supergroßen Stellplatz, einen Bulli, eine Person und einen Hund. Apropos Hund: dieser Platz ist einer der hundefreundlichsten, die ich bisher besuchen durfte!!! Eigene Hundewiese, Hundeparking vor dem Laden mit frischem Wasser und Hundebadewanne beim Toilettenhäuschen, mit Warmwasser!

Fünf Sterne in Sachen Hundefreundlichkeit und Anwärter für den besten Platz im Herst 2017! Und hier geht es zur Website des Camping Belsito – und hier zum facebook Auftritt des Platzes!

Camping Pianelli, Berceto, Emilia Romagna

Ein glücklicher Zufallstreffer auf dem Weg in den Süden. Wer vom Gardasee Richtung La Spezia fährt und nicht die Autobahn nimmt, kommt hier vorbei. Und wer bewusst Ruhe und Frieden sucht, ebenfalls. Im Moment ist das einzige Geräusch am Platz (WIRKLICH!!!) der Wind in den Bäumen und das Klappern meiner Tastatur. Was in diesem Zusammenhang erwähnenswert ist: RICHTIG schnelles Internet ohne irgendwelche anstrengenden Zugangsformalitäten, und das mitten in den Bergen.

Hunde sind willkommen und in der Nachsaison kümmert sich wirklich niemand darum, ob man hier mit oder ohne Leine geht – wenn der Hund gehorcht, wohlgemerkt. Die Community hier besteht hauptsächlich aus Fixcampern im Pensionsalter, die einander alle kennen und in der kleinen Campingplatzkneipe abfeiern, eine sympathische Truppe, die nicht viel Wert auf Kontakt legt.

Für Camper, die mal so vorbei kommen, gibt es einige Stellplätze, alle mit Wasser und Strom und auch für Menschen mit Zelt ist Platz. Immerhin liegt die Ortschaft Berceto, die in 15 Minuten zu Fuß erreichbar ist, direkt an der Via Francigena, dem Franziskusweg von Canterbury nach Rom. Rund um den Platz kann man herrlich spazieren gehen oder wandern, Berceto liegt an der Grenze zum Nationalpark Appenin.

Zur Website des Pianelli.