Ausflug zu den Kreideklippen in Etretat

Das kleine Städtchen Etretat ist per se schon einen Besuch wert, mit den alten Fachwerkhäusern, den schmalen Gassen und den kleinen Läden mit lokalen Spezialitäten. Doch die meisten Menschen kommen hierher, um die weißen Klippen zu sehen und diese sind wahrlich beeindruckend.

Markthalle von Etretat

Die alte Markthalle von Etretat

 

Wenn man vom Campingplatz in Etretat ins Stadtzentrum geht, bis vor ans Meer, hat man zwei Möglichkeiten. Nach rechts geht es über eine steile Treppe hinauf auf die Klippen und man kann kilometerweit die Klippen entlangwandern. Die spektakulärsten Ausblicke auf die weißen Klippen bieten sich bereits wenige Meter, nachdem man die Touristenmenge, die mit dem „Petit Train“ heraufgefahren ist, hinter sich gelassen hat. Beim Spazieren mit Kindern und Hunden empfiehlt sich Vorsicht: Die Wege sind kaum gesichert und die Absturzgefahr ist groß. Darauf wird zwar auf einigen Schildern hingewiesen, die meisten Besucher bewegen sich aber für das beste Foto dramatisch nah am Klippenrand.

Besonders schön ist es hier am Abend, man kann sich einen windgeschützten Platz für ein Picknick suchen oder einfach die Ruhe genießen.

Die „große Panoramarunde“ beginnt links vom Parkplatz am Meer, auch hier gilt es, ein wenig bergauf zu wandern. Die Runde habe ich auf diesem Blog gefunden, hier wird sie sehr genau beschrieben. Die Panoramarunde bietet herrliche Ausblicke auf die weißen Felsen und ist in etwa zehn Kilometer lang. Wer nicht so lange unterwegs sein möchte, kann nach dem Golfplatz abkürzen, also einfach nach dem Platz links gehen und quasi den Golfplatz umrunden. Man landet dann wieder im Städtchen und spaziert zuerst zwischen Brombeerhecken und Feldern und das letzte Stück durch einen kleinen Wald. Hier ist es auch problemlos, den Hund frei laufen zu lassen, zumindest machen das die Einheimischen so.