Camping Fontemaggio, Assisi, Umbrien

Camping_Assisi_BullireisenDie Pilgerstadt Assisi ist ein Reiseziel, das ganzjährig gern besucht wird, ruhig ist es hier also nie. Im Oktober und November allerdings hat man am Campingplatz oberhalb der Stadt viel Platz für sich, in den Herbstmonaten kommen nicht mehr allzu viele Camper. Der Camping Fontemaggio ist ganzjährig geöffnet und obwohl der kleine Campingladen in der Nachsaison geschlossen hat, bemüht man sich sehr um die Gäste und sperrt den Laden bei Bedarf auf. Die Stadt Assisi ist nur 20 Gehminuten entfernt, dort erhält man alle notwendigen Dinge des Alltags, vom Käse aus der Region bis zum passenden Rotwein.

Camping_AssisiDie berühmte Kathedrale zu Assisi lockt nicht nur mit Kunst und Kultur, man sollte sich hier Zeit nehmen, ein wenig am Platz in der Sonne sitzen und die ankommenden Pilger beobachten oder eine Messe besuchen. Die Stimmung in der Kirche ist einzigartig. In der Stadt findet man viele Restaurants, die einen ausgezeichneten Blick in die Landschaft bieten, das sollte man sich auf jeden Fall gönnen. Den einmaligen Blick hat man auch vom Campingplatz, der in Terrassen angelegt ist und den Blick Richtung Westen eröffnet. Das weite Land, die Stadt Assisi und die schönsten Sonnenuntergänge abseits der Küste!

Camping_Assisi_SunsetIch kenne den Campingplatz seit 2009 und bleibe hier immer wieder gerne. Die Stellplätze sind groß, die Sanitäranlagen sauber und beheizt, heißes Wasser in Mengen, es gibt Waschmaschinen, einen Kinderspielplatz und Strom ist inkludiert. Es gibt auch Ferienhäuschen und Zimmer (Hotel) und das Restaurant am Platz serviert regionale Küche vom Feinsten. Der kleine Fußweg in die Stadt ist gut beschildert und führt durch Weinberge und Gärten, in der Nacht ist er allerdings nicht beleuchtet, also eine Taschenlampe mitbringen!

Hier geht es zur Website des Platzes und hier zum facebook Auftritt.

Nachtrag 2016: was man immer wieder vergisst, weil der Platz sonst nur Vorteile birgt – WENN der Wind einmal vom Subasio herunterpfeift, dann macht er das ordentlich. Darum unbedingt bei der Platzwahl darauf achten, dass man nicht allzu windausgesetzt steht.

 

Nachtrag 2017: EXTREM hundefreundlicher Platz! Für Hunde wird nichts extra verrechnet, die Fellnasen sind auch in der Hotellobby willkommen, wo es ausgezeichnete Internetverbindung gibt. Außerdem erzählte mir die Dame an der Rezeption, dass auch in der Saison, also Juli und August, immer ein freier Platz zu finden ist und das interessiert vielleicht Rückreisende Richtung Norden, die zwischendrin mal zwei, drei Tage vom Reisestress ausspannen wollen, bevor sie wieder zu Hause sind. Fontemaggio Assisi ist ein Ruhepol mitten in Italien!

Große Italienrunde

Letztens habe ich einen Beitrag zu den „neun magischsten Orten“ Italiens gelesen. Die Fotos waren atemberaubend schön und ich dachte, nachdem wir diesen Herbst (2017) ohnehin wieder nach Italien fahren möchten, betten wir doch diese magischen Orte in die Route ein! Wir, das sind mittlerweile La Carissima, der blaue Bus, Wanda, der sehr große Hund, meine Wenigkeit und der Blues, der immer wieder mal vorbei schaut. Und das soll es werden:

Die Orte: Tremosine sul Garda, Tellaro, Sovana, Sperlonga (da waren wir schon mal), Furore, Locorotondo, Torre di Palme. Es sind nur sieben, ja, denn einer davon war ein klein wenig weg vom Schuss, sofern man das bei dieser Strecke überhaupt sein kann, nämlich Neive im Piemont. Und ein Ort, nämlich Bosa, liegt auf Sardinien und das ist diesmal nicht im Fokus. Wir berichten über Quartiere und Highlights!

Erster Stopp: Tremosine sul Garda.
Bemerkenswert: die Straße zurück zum See! Einfach in Limone rechts den Berg hoch Richtung Tremosine und der Straße folgen, bis es wieder runter zum See geht.
Mit einem Wort: Atemberaubend!

Und nachdem es Menschen gibt, die bessere Videos machen als ich, möchte ich dies hier nicht vorenthalten:

Unser zweiter Stopp brachte uns nach Tellaro bei La Spezia, Regenwetter und viel Wind und grausliche Temperatur, keine Chance auf atemberaubenden Blicke auf den „Golf der Poeten“, wie die Gegend genannt wird. Oder doch? Entscheide selbst 😉

Weiter ging es in Richtung Toskana, zu Stopp Nummer drei: Sovana. Zwischendrin drei Tage beim Slow Travel Fest bei Monteriggione, das ich allen Bullireisenden sehr ans Herz legenmöchte! Slow reisen wir ja auf jeden Fall! Bis wir in Sovana ankommen, sind wir bereits drei Wochen unterwegs. @Sovana, ganz ehrlich: ich finde Pitigliano schöner…

Oben: Sovana, zwei Impressionen, zweite Reihe: Pitigliano, zwei Stadtansichten. Diese Bilder von Pitigliano bekommt man am späten Nachmittag, da steht die Sonne richtig 😉

Stopp Nummer vier. Sperlonga? Einfach nur schön! Steile Stufen und kleine Gässchen führen durch die weiße Stadt an der Küste.

 

Stopp fünf. Nachdem wir die Amalfi Küste ausgelassen haben (bitte nicht noch mehr verkehrsreiche Touristenattraktionen, hier waren wir schon, ist schön gewesen) sind wir nun in Diamante in Kalabrien gelandet und meiner Meinung nach dürfte dieser Ort durchaus in die Liste aufgenommen werden! Diamante ist übrigens die Hauptstadt der Pepperoncini. Hier werden die schärfsten eingelegten Chillies verkauft, glaubt es mir!

 

Stopp Nummer sechs brachte uns tatsächlich nach Locorotondo. Und wieder muss ich sagen, SEHR SCHÖN, aber in der Ortschaft ein paar Kilometer weiter, in Alberobello, gefällt es mir besser. Nicht wegen der völlig überlaufenen Altstadt, nein. Wer rund um Alberobello die Augen offen hält, erlebt hier eine herrliche alte Kulturlandschaft, in der die Trulli so ganz selbstverständlich herumstehen. Ohne Besucher aus aller Welt, ohne Lärm und ohne weiteres Aufsehen.

Locorotondo, die weiße Stadt in Apulien.

 

Nummer sieben hätte Torre di Palme in den Marken sein sollen, wettertechnische Widrigkeiten zogen uns dann aber ins Landesinnere. Hier kann ich die Stadt Assisi – auch für Nicht Pilger – wärmstens empfehlen. Die kleinen Gassen sind mehr als lauschig und in der Nachsaison findet man auch viele wunderbare Ausblicke abseits der torusitischen Pfade.

 

Fazit: ab und an ist es sehr schön, nach Route zu fahren, aber nur, wenn man sich auch gestattet, von dieser abzuweichen. Ich würde mich nicht exakt an sowas halten wollen. Alles in allem also eine SCHÖNE RUNDE 😉 Mehr dann im kommenden Sommer, da geht es, so der Gott der Bullis will, ans Nordkap!

Camping Il Vulcano, Solfatara, Neapel

Solfatara_bei_NachtDer „Cratere Solfatara“ ist ein Vulkankrater in Pozzuoli am Golf von Neapel. Der Krater hat einen Durchmesser von etwa 770 Metern, ist vulkanisch nicht mehr aktiv, doch treten an einigen Stellen noch schwefelhaltige Dämpfe aus und in einem Becken blubbert heißer Schlamm vor sich hin. Verfallene Gebäude berichten von einer Zeit, in der hier Wellness der ersten Stunde angeboten wurde. Vulkanfans, die auf dem Weg nach Süden sind, sollten sich dieses Schauspiel nicht entgehen lassen! Jeden Samstag sind die „heißen Felder“ auch in der Nacht geöffnet und beleuchtet, ein Spiel aus Rauch und Licht, das vor allem Kinder in Begeisterung versetzt.

SolfataraEntgegen allen Befürchtungen riecht man den Schwefel der Solfatara am Campingplatz nicht – vielleicht hatte ich aber auch nur Glück mit dem Wind? Am Campingplatz gibt es einen Souvenirshop, einen Laden, ein Cafe/Restaurant und bestens ausgestattete Sanitäranlagen mit Waschmaschinen und Trocknern. Hier lässt es sich einige Tage aushalten! Der Besuch des Kraters ist im Übernachtungspreis eingeschlossen und man kann – im Gegensatz zu den externen Gästen – zu jeder Tageszeit in den Krater. Vor allem die Lichtspiele bei Sonnenaufgang und die Stimmungen bei  Vollmond sind es wert, mit Kamera und Campingstuhl in den Krater zu spazieren!

Camping_SolfataraVom Campingplatz sind es nur wenige Minuten zur S-Bahn, die Besucher bequem nach Neapel bringt – denn diese Stadt muss man nicht mit dem Auto besuchen! Während der Bulli also friedlich im Schatten alter Bäume steht, fährt man selbst mit leichtem Gepäck in die sehenswerte Stadt am Golf. Beim Weiterfahren Richtung Süden empfiehlt sich die Autobahn, denn Neapel ist Verkehrschaos pur. Selbst in den Vororten herrschen chaotische Fahrverhältnisse, die man sehr gerne vermeidet, vor allem, wenn der Bulli neu lackiert ist. Von der Autobahn bietet sich zudem ein atemberaubender Blick auf den Golf.

Nachtrag 2017: Sehr, sehr hundefreundlich! Einer der wenigen Plätze, auf denen Hunde sogar Zutritt zu Abwaschplätzen und Sanitäranlagen haben. Optimal also für kleine Heuler, die das erste Mal mit zum Campen sind!

Außerdem: der Vulkan rückt wieder in den Mittelpunkt des Interesses von Forschern. Man befürchtet erneute Aktivität, das letzte Mal ist der Vulkan im 16. Jahrhundert ausgebrochen. Hier mehr zu den Forschungen und ein wunderbarer Drohnenflug über die Campi Flegrei:


 

Und hier geht es zur Website und zum facebook Auftritt des Camping Vulcano.

Camping Pianelli, Berceto, Emilia Romagna

Ein glücklicher Zufallstreffer auf dem Weg in den Süden. Wer vom Gardasee Richtung La Spezia fährt und nicht die Autobahn nimmt, kommt hier vorbei. Und wer bewusst Ruhe und Frieden sucht, ebenfalls. Im Moment ist das einzige Geräusch am Platz (WIRKLICH!!!) der Wind in den Bäumen und das Klappern meiner Tastatur. Was in diesem Zusammenhang erwähnenswert ist: RICHTIG schnelles Internet ohne irgendwelche anstrengenden Zugangsformalitäten, und das mitten in den Bergen.

Hunde sind willkommen und in der Nachsaison kümmert sich wirklich niemand darum, ob man hier mit oder ohne Leine geht – wenn der Hund gehorcht, wohlgemerkt. Die Community hier besteht hauptsächlich aus Fixcampern im Pensionsalter, die einander alle kennen und in der kleinen Campingplatzkneipe abfeiern, eine sympathische Truppe, die nicht viel Wert auf Kontakt legt.

Für Camper, die mal so vorbei kommen, gibt es einige Stellplätze, alle mit Wasser und Strom und auch für Menschen mit Zelt ist Platz. Immerhin liegt die Ortschaft Berceto, die in 15 Minuten zu Fuß erreichbar ist, direkt an der Via Francigena, dem Franziskusweg von Canterbury nach Rom. Rund um den Platz kann man herrlich spazieren gehen oder wandern, Berceto liegt an der Grenze zum Nationalpark Appenin.

Zur Website des Pianelli.

Die Chiantigiana

Die Provinzstraße 222 von Florenz nach Siena ist seit über 25 Jahren eine meiner Lieblingsstrecken. Damals noch auf Langstrecke mit dem Motorrad unterwegs verliebte ich mich in die leicht kurvige, nahezu unbefahrene Straße durch eine der schönsten Gegenden der Toskana. Heute, wir schreiben das Jahr 2017, ist die Chiantigiana vor allem in der Hochsaison dicht befahren und so mancher Freund des fließenden Verkehrs empfiehlt Ausweichstrecken.

Ich finde: vor allem für Menschen, die das erste Mal die Toskana besuchen, ist die Chiantigiana ein absolutes Highlight! und in der Vor- oder Nachsaison ist’s mit dem Verkehr auch wieder halb so wild. Von Florenz weg nimmt man die Richtung Impruneta – Greve in Chianti, dann ist man auf der richtigen Spur. Toskanische Landschaft vom Feinsten lässt einen immer wieder anhalten, man kann hier nicht widerstehen, Fotos müssen sein. Die klassischen Zypressenalleen, Landgüter, Felder in den satten Sommerfarben und die Straße, die sich dazwischen durch die Landschaft schlängelt, das ist einfach unwiderstehlich.

Von Greve in Chiani geht es über Panzano in Chianti weiter nach Castellina in Chianti und jedes der Städtchen lädt zu einem Auenthalt ein. Eine Fotopause hier, ein Kaffee dort – nehmt Euch Zeit! Und das scheint auch die Landschaft zu rufen, vor allem im Spätsommer. Nehmt Euch Zeit, genießt die satten Farben und  den Sommer, der langsam zu Ende geht.

Am Ende der Provinzstraße 222 liegt Siena – und auch das ruft nach einer Rast. Bitte auf keinen Fall den Blick vom Turm auf den Stadtplatz versäumen!

Kostenfalle Handynutzung im Ausland

Danke für diesen Lesertipp!

Wenn man lange und viel unterwegs ist, will man auch mal mit zu Hause telefonieren – ganz klar. Eine einfache und kostengünstige Variante ist natürlich Skype – doch was, wenn Mama und Oma zu Hause kein Skype haben? Dann muss zum Mobiltelefon gegriffen werden.

Trotz verbraucherfreundlicherer Neuregelungen kann das Surfen und Telefonieren im Ausland nach wie vor gehörig ins Geld gehen. Zwar hat die EU-Kommission ab Sommer 2017 die Abschaffung der Roaming-Gebühren innerhalb der EU-Länder vorgesehen. Doch das bedeutet keinesfalls, dass die Mobilfunknutzer vor Kostenfallen grundsätzlich geschützt sind. Personen, die sich häufig in Nicht-EU-Ländern aufhalten und von dort aus telefonieren, SMS versenden oder im Internet surfen, müssen ohnehin mit höheren Telefonkosten rechnen.

 

Ausnahmeregelungen bei Roaming-Gebühren

Im Gegensatz zur allgemein herrschenden Ansicht bedeutet der Stichtag 15.6.2017 keinesfalls die ausnahmslose Abschaffung der Roaming-Gebühren innerhalb der EU. Zusatzgebühren können beispielsweise dann anfallen, wenn Mobilfunknutzer hierzulande permanent ihre ausländische SIM-Karte einsetzen. Hier hat die EU-Kommission entsprechende Ausnahmeregelungen für die Telefonanbieter vorgesehen, damit diese nicht auf den Roamingkosten sitzenbleiben. Zudem kommt die neue EU-Regelung nicht automatisch jedem Mobilfunknutzer zugute. Die Telefonanbieter sind nämlich keineswegs verpflichtet, die für die günstigeren Tarife erforderlichen Voreinstellungen zu tätigen. Das müssen die Kunden selbst erledigen. Als Kunde sollte man sich daher unbedingt vergewissern, dass der Tarif entsprechend konfiguriert wird. Im Zweifelsfall hilft eine Anfrage beim Kundendienst des Mobilfunkproviders.

 

Den passenden Tarif wählen

Die Überschreitung tariflich festgelegter Kontingente für Datentransfer, SMS und Telefonminuten kann den Nutzer teuer zu stehen kommen. Von daher empfiehlt es sich, vor Abschluss eines Mobilfunkvertrags das eigene Nutzungsverhalten zu hinterfragen und dann einen Tarif zu wählen, der diesen Ansprüchen gerecht wird. Zusatzpakete kommen häufig teurer als ein Tarif, der die Bedürfnisse von vornherein abdeckt. Auf www.deutschlandsim.de findet man bequem Tarife, die speziell auf die Bedürfnisse von Auslandsreisenden zugeschnitten sind – ein Besuch der Seite lohnt sich auf jeden Fall.

Ein praktikabler Weg, im Ausland hohen Mobilfunkkosten fürs Telefonieren und Surfen aus dem Weg zu gehen, ist die Nutzung öffentlicher WLAN-Angebote. Viele Hotels und auch Campingplätze stellen diese ihren Kunden gratis zur Verfügung.

Das Traubenfest in Scansano

traubenfest-scansanoWer Ende September in die Toskana reist, der sollte sich vorher kundig machen, an welchem Wochenende das Traubenfest in Scansano stattfindet, denn das ist einen Besuch wert! Für das Fest ist die ganze Stadt auf den Beinen und vor allem: die ganze Stadt ist Schauplatz. Auf dem Marktplatz findet ein traubenfest-in-scansanogroßer Kunsthandwerksmarkt statt, in den engen Gassen im Stadtzentrum wird musiziert, getanzt und natürlich: Wein getrunken!

In der Ölmühle, wo sonst die Oliven gepresst werden, reihen sich Tische und Bänke aneinander und es wird gegessen, getrunken und gesungen, jedes Lokal, jeder Verein hat seine eigene Ausschank und neben lokalen traubenfest-scansanoKöstlichkeiten wie der berühmten Salsiccia wird selbstverständlich auch der lokale Wein verkostet. Ein Fest, in das die ganze Stadt involviert ist und lautstark feiert – das lädt ein!

Zum Toskana Forum mit Terminkalender!

Zum Eventforum – Termine checken!

Zur facebook Seite der Gemeinde Scansano.

 

 

Camping Villagio Oasi, Vieste

gargano2Geht es nach der Website des Camping Oasi, dann ist hier im Sommer die Hölle los, die richtige Hölle, mit viel lauter Musik und Animation. In der Nachsaison sieht das wesentlich ruhiger aus! Der Campingplatz liegt ideal auf der Strecke in den Süden, so man an der Adriaküste entlang fährt und hat von 25. März bis 25. Oktober geöffnet. Auch der Pool!

Die Sanitäranlagen sind sauber, gargano12werden aber nicht mit Süßwasser betrieben, das Wasser, das man am Platz unter „Süßwasser“ anzapfen kann, ist zum Trinken geeignet, schmeckt aber nicht besonders gut. Also Reserven mitbringen! Am Platz gibt es ein Restaurant, das auch von den Einheimischen besucht wird und in der Nachsaison tummeln sich hier fast ausschließlich Surfer und camping-oasi-viesteKitesurfer, eine sehr entspannte, ruhige Stimmung.

Die Stellplätze sind sehr groß und beschattet, Kostenpunkt für eine Person pro Nacht 15 Euro, mit Strom und Warmwasser.

Zur Website des Oasi.

Zur facebook Seite des Oasi.

Camping Lago 3 Comuni

camping-3-comuniDieser Campingplatz im Friaul hat leider nur von April bis Mitte September geöffnet, ein Besuch im frühen Herbst ist empfehlenswert. Die Landschaft ist das, was man gemeinhin „breathtaking“ nennt! Der kleine Platz am Lago di Cavazzo in Alesso bietet einen atemberaubenden Blick aus das Bergpanorama und einen privaten Seezugang. Der See ist erfrischend kalt und so klar, wie man es wohl nur von kitschigen Bildern kennt. Wer hier ein paar Tage verbringt, ist garantiert runter vom Stress und kann sich beruhigt auf den Weg in den Süden machen.

3-comuniAm See werden Segelkurse angeboten und der Campingplatz liegt inmitten eines hervorragenden Fluggebietes für Gleitschirmflieger – wer also nichts von alledem macht, sondern einfach nur die Herbstsonne genießen will, hat trotzdem genug zu schauen!

Leider konnte ich hier keine eigenen Bilder machen – der Bulli hatt einen nicht mehr funktionierenden Anlasser und ich darum großen Kummer. So viel sei aber noch gesagt: in der kleinen Bar bekommt man das Notwendigste, auch Brötchen fürs Frühstück und sehr guten Kaffee.

Zur Website des „Camping Lago 3 Comuni„.

Zur facebook Seite.

„La Taverna“ in Vasto Marina

vasto1Wer kennt das nicht: man ist auf der Durchreise, die Zeit ist zu schnell vergangen, es wird schon dunkel und man entdeckt endlich einen Campingplatz, der auch in der Nachsaison geöffnet hat. Nachdem an der Rezeption des „Camping Europa“ niemand war, ging ich in das Restaurant am Platz.

Die beiden Wirtsleute, über 80, waren extrem hilfsbereit und könnten mir sogar auf deutsch weiterhelfen. Er habe 16 Jahre in Deutschland gearbeitet, erzählt mir der Mann – bei VW. Wenn das nicht zum Schreien ist 😉 Der Mann kümmert sich um meinen Stellplatz, darum, dass die Dame von der Rezeption erreicht wird und zum Schluss um mein  leibliches Wohl.

vasto6Im „La Taverna“ kocht man außergewöhnlich! Ich bekomme zum Abschluss des Tages die besten Tagliatelle mit Waldpilzen, die ich je gegessen habe und auch der Tafelwein kann sich sehen lassen.Ob des fortgeschrittenen Alters der Wirtsleute kann man nur sagen: schnell hin, wenn man die Weltklasse Küche noch erleben will, wer weiß, wie lange die beiden das noch machen wollen!

Das „La Taverna“ auf facebook.