Bulli Ausbau: Am Tag als der Schnee kam

Heute, 15. März 2019, kam nochmal richtig viel Schnee. Als wir am Morgen aus dem Fenster geschaut haben, war es draußen weihnachtlich. Grundsätzlich kann uns das nicht bremsen, wir sind in der wunderbaren Lage, eine tolle Werkstatt nutzen zu dürfen, auch wenn es ein wenig frisch wird nach einigen Stunden – dieser Teil der Werkstatt ist nicht beheizt.

Heute werden die einzelnen Teile des Verbaus noch ein letztes Mal zusammengesetzt, bevor sie fixiert werden. Beim Camping Ausbau sollte man lieber einmal zu viel als einmal zu wenig anpassen, denn alles, was man einbaut, muss fixiert werden. Mindestens verschraubt, an einigen Stellen aber auch verleimt, sprich, ganz einfach kriegt man die Einzelteile dann nicht mehr ausgebaut!

Bisschen Werkzeug braucht man auch 😉

 

Bulli Ausbau: Erst prüfen, dann leimen

Wir gehen also Schritt für Schritt vor – erst wird eine Tür eingebaut, damit wir uns entscheiden können, welche Bänder sich für die runden Öffnungen am besten eignen. Wir landen nach einigem Probieren dann tatsächlich beim guten alten Topfband. Dazu dann mehr nach dem Wochenende, denn heute bekommen wir die Dinger nicht mehr. Nachdem das probiert und fixiert ist, wird noch ein Teil zugeschnitten, nämlich das, das sich hinter dem Fahrersitz befindet und den Regalverbau abschließt. Auch hier brauchen wir wieder eine Schablone, denn der Bus ist und bleibt… absolut rund 😉

Als dann der Abend kommt, sind wir zufrieden, aber durchgefroren. Alles, woran ich noch denken kann, ist eine heiße Tasse Tee. Die Thermoskanne mit dem Tee hatten wir nämlich heute zu Hause vergessen…

 

 

Bänder testen, Verschlüsse testen, gut überlegen, was man möchte und dann erst mal alles verleimen und verschrauben. Bis das getrocknet ist, haben wir frei 😉

 

Den Bulli selbst umbauen – denke an den Staub

Ein kleines Wort noch an alle Naivlinge wie mich – und ich hoffe nun zutiefst, ich bin nicht die Einzige, die solcherlei Kleinkram übersieht. Wenn der Bulli komplett entkernt und neu ausgebaut wird, fallen nicht nur Späne, sondern jede Menge Staub. Feinster Staub.

Was immer mich geritten hat – es war wohl die mangelnde Erfahrung – hat mich dazu gebracht, einige Dinge im Bus zu lassen. Also Deko am Armaturenbrett und Glücksbringer im Fahrerraum. Das solltet Ihr lieber nicht machen! Denn dass man nach dem fertigen Ausbau den Bus komplett sauber machen muss, ist klar. Ich habe mir aber nun jede Menge Kleinzeug aufgehalst, das ich entweder mühsam waschen oder wegwerfen muss. Wer keine pflegeleichten Sitze hat: Die Sitze bitte unbedingt mit einem alten Leintuch abdecken, auch das spart jede Menge Arbeit!